Zum Inhalt springen

ChatGPT Ads im Praxistest: Erste Erfahrungen

ChatGPT Ads im Praxistest

tl;dr

ChatGPT Ads sind kontextbezogene, klar als Werbung gekennzeichnete Anzeigen, die passend zur aktuellen Gesprächssituation unterhalb einer ChatGPT-Antwort ausgespielt werden. Die Plattform unterstützt strukturierte Kampagnen, Anzeigengruppen, Kontext-Hinweise, CPC- und CPM-Abrechnung sowie die Conversion-Messung per Pixel und Conversions API. In ersten TILL.DE-Tests erzielen ChatGPT Ads ordentliche Klickraten und niedrigere Klickpreise als vergleichbare Google-Ads-Kampagnen; belastbare Aussagen zur Wirtschaftlichkeit erfordern jedoch mehr Conversion-Daten und einen längeren Testzeitraum.

Inhaltsverzeichnis

Werbung in ChatGPT entwickelt sich von einem begrenzten Pilotprojekt zu einer eigenständigen Werbeplattform. Unternehmen können Kampagnen inzwischen über einen Ads Manager planen, nach Kampagnen und Anzeigengruppen strukturieren, Anzeigen ausspielen und Conversions messen.

TILL.DE testet ChatGPT Ads bereits in der Praxis. Unser erster Eindruck ist positiv: Die Plattform wirkt übersichtlich, die Kampagnen lassen sich sinnvoll strukturieren und das Conversion Tracking bietet eine solide technische Grundlage. Auch die ersten Leistungswerte sind interessant. Die Klickrate ist ordentlich und die Klickpreise liegen in unseren bisherigen Tests unter den Werten vergleichbarer Google-Ads-Kampagnen.

Das ist allerdings noch kein abschließendes Urteil. ChatGPT Ads befinden sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase und erste Testwerte lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Unternehmen, Branchen oder Zielmärkte übertragen. In diesem Beitrag zeigen wir deshalb, was heute bereits möglich ist, worin sich der Kanal von klassischer Suchmaschinenwerbung unterscheidet und wie wir die bisherigen Ergebnisse einordnen.

Vom Pilotprojekt zum Ads Manager: der Start von ChatGPT Ads

OpenAI kündigte seine Werbepläne am 16. Januar 2026 an. Die ersten Anzeigen wurden ab dem 9. Februar 2026 für angemeldete, erwachsene Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Version und des Go-Tarifs in den USA getestet. Anzeigen sollten dabei von Anfang an klar als gesponsert gekennzeichnet und visuell von der eigentlichen ChatGPT-Antwort getrennt werden. Die Antworten selbst sollen nach Angaben von OpenAI nicht durch Werbung beeinflusst werden. Auch individuelle Unterhaltungen werden Werbetreibenden nicht zugänglich gemacht. (OpenAI: Start des Werbetests)

Am 5. Mai 2026 folgte der nächste wichtige Schritt: OpenAI kündigte einen schrittweisen Zugang zu einem Self-Service Ads Manager, CPC-Gebote und erweiterte Messmöglichkeiten an. Seitdem wird die Plattform laufend um zusätzliche Märkte, Kampagnenziele, Berichte und technische Schnittstellen erweitert. (OpenAI: Ausbau der Werbeplattform)

Der Rollout erfolgt weiterhin schrittweise. Ob ein Unternehmen den Ads Manager nutzen und welche Länder es adressieren kann, hängt deshalb vom jeweiligen Konto und den aktuell freigegebenen Zielmärkten ab. Unternehmen sollten die Verfügbarkeit unmittelbar im Ads Manager prüfen und den Kanal weiterhin als Beta-Umfeld betrachten.

Was unterscheidet ChatGPT Ads von klassischer Suchmaschinenwerbung?

Bei Google Ads bildet häufig eine konkrete Suchanfrage den Ausgangspunkt. ChatGPT Ads orientieren sich dagegen stärker an der Bedeutung und dem Kontext einer laufenden Unterhaltung. Die Anzeige soll zu dem passen, was ein Nutzer gerade verstehen, vergleichen oder entscheiden möchte.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen sucht nicht zwingend nach dem exakten Keyword „Google Tag Manager Agentur“. Die Unterhaltung kann stattdessen darum gehen, warum Conversions fehlen, wie ein Tracking-Konzept aufgebaut werden sollte oder wie sich Consent Mode und serverseitiges Tracking verbinden lassen. Eine passende Anzeige kann in diesem thematischen und entscheidungsnahen Umfeld erscheinen.

OpenAI berücksichtigt für die Auslieferung unter anderem den aktuellen Gesprächskontext, die Landingpage, Anzeigentitel und -text sowie die vom Werbetreibenden hinterlegten Kontext-Hinweise. Diese Hinweise sind keine Exact-Match-Keywords und garantieren keine Auslieferung in einer bestimmten Unterhaltung. Sie helfen dem System aber dabei, die fachliche Relevanz eines Angebots einzuordnen. (OpenAI: Grundlagen der Anzeigenauslieferung)

Damit verschiebt sich ein Teil der Kampagnenarbeit: Statt nur Keywordlisten zu pflegen, müssen Werbetreibende die tatsächlichen Situationen und Probleme ihrer potenziellen Kunden beschreiben. Relevant sind beispielsweise:

  • Welche Aufgabe möchte die Zielgruppe lösen?
  • In welcher Phase der Entscheidung befindet sie sich?
  • Welche Alternativen vergleicht sie?
  • Welches konkrete Ergebnis erwartet sie?
  • Welche Information oder welches Angebot hilft in diesem Moment wirklich weiter?

Gerade bei erklärungsbedürftigen B2B-Leistungen kann das interessant sein. Die Anzeige trifft den Nutzer möglicherweise nicht nur bei einer knappen Produktsuche, sondern innerhalb einer ausführlicheren Recherche oder Entscheidungsfindung.

So ist ein ChatGPT-Ads-Konto aufgebaut

Die Grundstruktur ist aus anderen Werbeplattformen vertraut:

  1. Die Kampagne definiert unter anderem Ziel, Budget, Laufzeit und geografische Ausrichtung.
  2. Die Anzeigengruppe bündelt thematisch zusammengehörige Anzeigen und enthält Gebot sowie Kontext-Hinweise.
  3. Die Anzeige besteht aus Werbetreibendem, Titel, Beschreibung, Zielseite und Bildmotiv.

Diese klare Hierarchie erleichtert es, Leistungen, Zielsetzungen und Entscheidungssituationen voneinander zu trennen. Nach den offiziellen Unterlagen unterstützt die Plattform außerdem eine programmatische Verwaltung über die Advertiser API. Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Leistungsdaten lassen sich damit auch automatisiert verwalten oder auslesen. (OpenAI: Advertiser API Quickstart)

Als Kampagnenziele stehen derzeit unterschiedliche Modelle zur Verfügung:

  • Reichweite: Optimierung auf Impressionen und Abrechnung auf CPM-Basis.
  • Klicks: Optimierung auf Klicks und Abrechnung auf CPC-Basis.
  • Conversions: Conversion-orientierte CPC-Kampagnen optimieren auf ein ausgewähltes Standardereignis. Die Abrechnung erfolgt weiterhin pro gültigem Klick und nicht pro Conversion.

Bei conversion-optimierten Kampagnen ist ein funktionsfähiges Conversion Tracking Voraussetzung. Das ausgewählte Conversion-Ereignis und das Kampagnenziel lassen sich nach Erstellung der Kampagne derzeit nicht austauschen. Für ein anderes Ziel muss eine neue Kampagne angelegt werden. (OpenAI: Conversion-optimierte Kampagnen)

Welche Targeting- und E-Commerce-Möglichkeiten gibt es?

ChatGPT Ads unterstützt geografische Ausrichtungen nach Land, Region und – in dafür vorgesehenen Märkten – nach DMA-Gebieten. Welche Standorte aktuell adressierbar sind, kann über den Ads Manager beziehungsweise die Geo-Lookup-Schnittstelle geprüft werden. (OpenAI: Campaign Targeting)

Zusätzlich stellt OpenAI Funktionen für eigene Zielgruppenlisten bereit. Für Kampagnen im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sind Custom Audiences nach aktuellem Stand allerdings nicht verfügbar, weil personalisierte Anzeigen dort noch nicht unterstützt werden. Diese regionale Einschränkung muss bei der Kampagnenplanung berücksichtigt werden. (OpenAI: Custom Audiences)

Für Online-Shops sind Produktfeeds besonders relevant. Ein Feed hält unter anderem Produkttitel, Beschreibungen, Preise, Verfügbarkeit, Bilder und Ziel-URLs aktuell. OpenAI kann daraus ein geeignetes Produkt für eine Anzeige auswählen, ohne dass jeder Artikel manuell als einzelne Anzeige angelegt werden muss. Die Plattform unterstützt Google-kompatible Produktdatenfeeds, verlangt für Ads jedoch zusätzliche Angaben zur Anzeigenberechtigung der Produkte. (OpenAI: Product Feeds)

Damit entsteht neben klassischen Anzeigen für Dienstleistungen auch eine interessante Perspektive für E-Commerce-Unternehmen. Voraussetzung bleibt ein sauber gepflegter Datenfeed: Unvollständige Titel, schwache Beschreibungen, falsche Preise oder veraltete Verfügbarkeiten schränken die Qualität und Auslieferungsfähigkeit ein.

Conversion Tracking: eine überraschend solide Grundlage

Eine hohe Klickrate sieht gut aus, sagt aber noch nicht, ob eine Kampagne wirtschaftlich erfolgreich ist. Entscheidend sind die nachgelagerten Handlungen: etwa eine qualifizierte Anfrage, ein gebuchter Termin, eine Registrierung oder ein Kauf.

ChatGPT Ads bietet dafür zwei zentrale Messwege:

  • Der Measurement Pixel misst Ereignisse im Browser und ordnet sie Anzeigeninteraktionen zu.
  • Die Conversions API übermittelt Ereignisse serverseitig und kann die Messung robuster machen, wenn Browser-Einschränkungen oder technische Unterbrechungen auftreten.

Beide Wege können gemeinsam eingesetzt werden. Wichtig sind dann eindeutige Ereignis-IDs, eine korrekte Zuordnung und die Vermeidung von Doppelzählungen. Die dokumentierten Standardereignisse umfassen unter anderem Leads, Terminbuchungen, Registrierungen, Checkout-Starts, Käufe, Abonnements und Testphasen. (OpenAI: Measurement Pixel, OpenAI: Conversions API)

Zusätzlich sollten die Ziel-URLs mit geeigneten Trackingparametern versehen werden. So lassen sich Sitzungen und Ergebnisse auch in bestehenden Analysewerkzeugen wie Google Analytics 4 nachvollziehen. Dabei ist wichtig, dieselben Zeiträume, Zeitzonen und Attributionslogiken zu vergleichen. Ein Anzeigenklick und eine in GA4 gemessene Sitzung sind nicht automatisch identisch.

Aus unserer Sicht ist der Aufbau des Conversion Trackings für eine junge Plattform bereits gut strukturiert. Trotzdem entscheidet die Implementierung über die Datenqualität. Consent, Pixel-Ladefolge, Ereignisdefinitionen, Transaktionswerte, Click-Referenzen und serverseitige Übergaben müssen vor dem Kampagnenstart getestet werden.

Unser erster ChatGPT-Ads-Test bei TILL.DE

TILL.DE führt aktuell eigene Tests mit ChatGPT Ads durch. Dabei betrachten wir nicht nur die sichtbaren Leistungswerte, sondern den gesamten Prozess: vom Kontoaufbau über die Kampagnenstruktur und die Kontext-Hinweise bis zur technischen Erfolgsmessung.

Unser bisheriges Zwischenfazit:

  • Klickrate: Die CTR entwickelt sich in den ersten Tests ordentlich.
  • Klickkosten: Die CPC-Werte liegen bei unseren Tests unter den Werten vergleichbarer Google-Ads-Kampagnen.
  • Kampagnenaufbau: Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen lassen sich logisch und übersichtlich strukturieren.
  • Relevanzsteuerung: Kontext-Hinweise ermöglichen eine differenziertere Beschreibung geeigneter Gesprächssituationen als eine reine Keywordliste.
  • Messung: Pixel, Conversions API und klar definierte Conversion-Ereignisse bilden eine gute Basis für die Erfolgskontrolle.

Diese Beobachtungen sind bewusst als erste Tendenz formuliert. Ohne einen ausreichend langen Testzeitraum und genügend Conversions wäre es unseriös, daraus allgemeine Benchmarks abzuleiten. Zudem sind CPC-Werte verschiedener Plattformen nur eingeschränkt vergleichbar: Nutzerumfeld, Auslieferungslogik, Wettbewerb, Anzeigenformat und Conversion-Wahrscheinlichkeit unterscheiden sich.

In der nächsten Testphase sind deshalb vor allem diese Fragen entscheidend:

  1. Wie hoch ist die Conversion Rate der über ChatGPT gewonnenen Besuche?
  2. Wie viele Anfragen erfüllen die vorher definierten Qualitätskriterien?
  3. Welche Kosten entstehen pro qualifiziertem Lead, Termin oder Kauf?
  4. Welche Kontext-Hinweise und Anzeigenmotive liefern die besten Ergebnisse?
  5. Wie unterscheidet sich der wirtschaftliche Wert von ChatGPT-Traffic gegenüber Google Ads und anderen Kanälen?

Was heute noch fehlt

Das Reporting deckt bereits Impressionen, Klicks, Kosten, CTR, durchschnittlichen CPC, durchschnittlichen CPM und Conversions ab. Zusätzlich sind Exporte und ausgewählte Segmentierungen möglich. Im Vergleich zu langjährig etablierten Werbesystemen ist die analytische Tiefe jedoch noch begrenzt.

Werbetreibende erhalten keine einzelnen Chatverläufe oder personenbezogene Gesprächsdaten. Das ist aus Datenschutz- und Vertrauenssicht nachvollziehbar, begrenzt aber die Diagnosemöglichkeiten. Wünschenswert wären künftig stärker aggregierte Auswertungen zu Themenfeldern, Entscheidungsphasen und Mustern der Anzeigenrelevanz – ohne Rückschluss auf einzelne Nutzer oder Unterhaltungen.

Für welche Unternehmen lohnt sich ein Test?

Ein kontrollierter Test kann besonders sinnvoll sein, wenn:

  • Ihre Kunden vor dem Kauf intensiv recherchieren oder Angebote vergleichen,
  • Ihre Produkte oder Dienstleistungen erklärungsbedürftig sind,
  • Sie bereits eine überzeugende Landingpage und ein klares Conversion-Ziel besitzen,
  • Ihr Tracking zuverlässig eingerichtet ist,
  • Sie genügend Budget und Zeit für einen aussagekräftigen Test einplanen,
  • Sie den Kanal anhand von Leads, Käufen und wirtschaftlichem Wert statt nur anhand von Klicks beurteilen.

ChatGPT Ads sollten dabei nicht vorschnell als Ersatz für Google Ads verstanden werden. Sinnvoller ist zunächst ein sauber abgegrenzter zusätzlicher Kanal mit eigenem Budget, klaren Hypothesen und einer belastbaren Messung.

Fazit: ein früher Test kann einen wertvollen Lernvorsprung schaffen

ChatGPT Ads bringen Werbung in ein Umfeld, in dem Menschen Fragen vertiefen, Möglichkeiten vergleichen und Entscheidungen vorbereiten. Das macht den Kanal grundsätzlich interessant – gerade für B2B-Unternehmen, beratungsintensive Leistungen und Online-Shops mit gut gepflegten Produktdaten.

Die ersten Tests bei TILL.DE liefern positive Signale: ordentliche Klickraten, im konkreten Vergleich niedrigere CPC-Werte, gute Strukturierungsmöglichkeiten und ein durchdachtes Conversion Tracking. Ob daraus dauerhaft wirtschaftlich erfolgreiche Kampagnen werden, entscheidet sich jedoch erst anhand von Conversion-Qualität, Kosten pro Ergebnis und tatsächlichem Geschäftswert.

Wer jetzt testet, sollte deshalb weder blind skalieren noch auf perfekte Bedingungen warten. Der richtige Weg ist ein kontrolliertes Pilotprojekt: sauber strukturiert, technisch korrekt gemessen und anhand klarer Geschäftsziele ausgewertet.

ChatGPT Ads mit TILL.DE testen

TILL.DE unterstützt Unternehmen beim vollständigen Einstieg in ChatGPT Ads – von der Einrichtung des Werbekontos über Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen bis zur Implementierung des Conversion Trackings. Für Online-Shops übernehmen wir außerdem die Einrichtung und Optimierung des Produktdatenfeeds. Im laufenden Betrieb analysieren und optimieren wir Kampagnen, Zielsignale, Anzeigen und Landingpages.

Sie möchten prüfen, ob ChatGPT Ads zu Ihrem Unternehmen passen? Buchen Sie jetzt Ihren kostenlosen Termin direkt online in unserem Kalender.

FAQ zu ChatGPT Ads

ChatGPT Ads sind klar gekennzeichnete, gesponserte Anzeigen, die getrennt von der eigentlichen ChatGPT-Antwort dargestellt werden. Die Auswahl orientiert sich unter anderem am Kontext und an der Absicht der aktuellen Unterhaltung sowie an Anzeige, Landingpage und Kontext-Hinweisen.

Nach den veröffentlichten Werbegrundsätzen von OpenAI sollen Anzeigen die organischen Antworten nicht beeinflussen. Gesponserte Inhalte werden separat gekennzeichnet und visuell von der Antwort getrennt.

Je nach Kampagnenziel unterstützt die Plattform Abrechnung auf CPM- oder CPC-Basis. Auch conversion-optimierte Kampagnen werden weiterhin nach gültigen Klicks abgerechnet; das System optimiert die Auslieferung dabei auf ein ausgewähltes Conversion-Ereignis.

Conversions können über den browserbasierten Measurement Pixel, serverseitig über die Conversions API oder über eine Kombination beider Verfahren erfasst werden. Ergänzende URL-Parameter helfen dabei, den Traffic auch in Webanalyse-Systemen auszuwerten.

Nein. Der Zugang zum Ads Manager und die verfügbaren Zielmärkte werden schrittweise erweitert. Unternehmen sollten die aktuelle Freigabe für ihr Werbekonto und die gewünschten Länder direkt im Ads Manager prüfen.